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Villeroy & Boch-Umsatz im 1. Quartal knapp unter Vorjahr |
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Mittwoch, den 25. April 2012 um 11:20 Uhr |
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Der Villeroy & Boch Konzern erzielte im ersten Quartal 2012 einen Nettoumsatz von 184,5 Millionen Euro gegenüber 186,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dies bedeutet einen leichten Umsatzrückgang von einem Prozent. Der Auftragsbestand zum 31. März 2012 erhöhte sich im Vergleich zum 1. Januar dieses Jahres um 11,7 Millionen Euro auf 53,9 Millionen Euro.
Auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen 33,3 Millionen Euro, was einer Steigerung von neun Prozent im Vergleich zum Jahresanfang entspricht. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) der Villeroy & Boch Gruppe betrug im ersten Quartal 2012 7,1 Millionen Euro und entsprach damit dem Vorjahresniveau. Den Aufwendungen für den Ausbau unserer Aktivitäten in den Wachstumsregionen Russland und China sowie dem geringeren Bruttoergebnis aufgrund des leicht gesunkenen Umsatzes stand ein Sonderertrag aus dem Verkauf des Sanitärkeramikwerks in Saltillo, Mexiko, gegenüber. Der Verkauf des auf hohe Volumina für den mexikanischen Projektmarkt ausgelegten Werkes in Saltillo, Mexiko, an die WoodCrafters Gruppe wurde im Berichtszeitraum planmäßig abgeschlossen. WoodCrafters produziert mit den rund 600 Mitarbeitern des Werkes zukünftig Sanitärkeramik für den Baumarktsektor. Somit konzentriert sich Villeroy & Boch in Mexiko auf die beiden Produktionsstandorte Ramos und Lerma an denen hochwertige Produkte für die amerikanischen Märkte gefertigt werden. Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erreichte im ersten Quartal 2012 einen Umsatz von 122,1 Millionen Euro und liegt damit ein Prozent über Vorjahr (+ 1,2 Millionen Euro). Regional war die Umsatzentwicklung sehr unterschiedlich. So wuchsen die Umsätze in Russland (+31 Prozent) und Deutschland (+13 Prozent) überdurchschnittlich, während in Mexiko (-14 Prozent), in Italien (-12 Prozent) sowie in den Niederlanden (-11 Prozent) Umsatzrückgänge zu verzeichnen waren. Der Umsatz des Unternehmensbereichs Tischkultur lag im ersten Quartal 2012 mit 62,3 Millionen Euro um 2,9 Millionen Euro unter Vorjahr (-5 Prozent). Grund dafür war vor allem die Bestellzurückhaltung des Handels in Westeuropa, der derzeit verstärkt Bestände abbaut. Dies führte im deutschen Markt zu einem Umsatzrückgang von -9 Prozent. Erfreuliche Umsatzzuwächse gab es hingegen in Russland (+10 Prozent) und Skandinavien (+9 Prozent). Im ersten Quartal 2012 investierte der Konzern 6,3 Millionen Euro (Vorjahr 7,0 Millionen Euro). Die Investitionen im Unternehmensbereich Bad und Wellness flossen hauptsächlich in Kapazitätserweiterungen in Osteuropa und Thailand. Im Unternehmensbereich Tischkultur wurde überwiegend in den Ausbau des Vertriebsnetzes sowie in den weiteren Aufbau des Tischkultur-Kompetenzzentrums in Merzig investiert. „Die Entwicklung im ersten Quartal 2012 verlief wie von uns erwartet“, erklärt Villeroy & Boch Vorstandsvorsitzender Frank Göring. „Entscheidend für das Gesamtjahr wird der Verlauf des 2. Halbjahres sein.“ Villeroy & Boch erwartet für das Geschäftsjahr 2012 einen Konzernumsatz zwischen 750 und 760 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis (EBIT) in der Bandbreite von plus/minus 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau.
www.villeroy-boch.com |
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